Integrale Gebäudesimulation – Bauphysik und Haustechnik als durchgängiger Planungsansatz
Die Planung energieeffizienter und komfortabler Gebäude ist heute von einer Vielzahl teils widersprüchlicher Anforderungen geprägt. Neben steigenden energetischen Standards gewinnen thermischer Komfort, Wirtschaftlichkeit über den gesamten Lebenszyklus sowie Planungssicherheit zunehmend an Bedeutung. Gleichzeitig zeigen sich die Grenzen klassischer, voneinander getrennter Betrachtungen von Bauphysik und Haustechnik immer deutlicher. Vor diesem Hintergrund rückt die integrale Gebäudesimulation als Planungsinstrument verstärkt in den Fokus. Sie ermöglicht, bauphysikalische und anlagentechnische Fragestellungen gemeinsam zu betrachten und Wechselwirkungen frühzeitig sichtbar zu machen. Damit schafft sie eine fundierte Grundlage für Entscheidungen in allen Planungsphasen.
Mehr dazu auf S. 24/25, zt: Magazin #derPlan 67.
Über die Autorin: Edina Majdanac leitet die Abteilung
Bauphysik, Nachhaltiges Bauen und Fassadentechnik bei der VATTER & Partner ZT-GmbH. Ein Fokus ihrer Tätigkeit liegt auf der interdisziplinären Abstimmung zwischen Architektur, Bauphysik und Haustechnik sowie auf der ganzheitlichen Bewertung der Gebäudeperformance über alle Planungsphasen hinweg.
Bildhinweis: Darstellung eines Simulationsmodells von vier Wohngebäuden des Österreichischen Volkswohnungswerks (ÖVW)
