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Fotografie einer Wärmebildkamera

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Aktuelles

Thermografie, die thermische Lupe für energieeffiziente Gebäude

 

Was ist Thermografie?

 

Bei einer Thermografie wird ein sogenanntes Wärmebild eines Objektes erstellt. Alle festen Oberflächen mit einer Temperatur über dem absoluten Nullpunkt           (-273 °C) strahlen Wärme ab. Je wärmer sie dabei sind, desto heller ist das abgestrahlte Licht, welches jedoch für das menschliche Auge unsichtbar ist, weil es sich dabei um Infrarotstrahlung handelt. Eine Wärmebildkamera ist jedoch in der Lage, diese Strahlung sichtbar zu machen. Wärmere Objekte erscheinen dabei hell (z.B. gelb) und kältere Oberflächen dunkel (z.B. blau).

  • Wärmebrücken sichtbar machen
  • Gebäudecheck als Grundlage zur effizienten thermischen Sanierung von Gebäuden
  • Ortung von thermischen Leckagen und Luftundichtigkeiten
  • Aufspüren und Lokalisieren von Bau- und Ausführungsmängeln
  • Feststellung von durchfeuchteten Bauteilen und Wärmedämmungen
  • Erkennung von Bereichen mit  Schimmelrisiko und Kondensationsgefahr
  • Experimentelle Ermittlung der Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Werte) bei bestehenden Bauteilen

Damit man aussagekräftige Wärmebilder erhält, werden thermografische Aufnahmen eines Gebäudes in der kalten Jahreszeit gemacht; bei Kühlhäusern im Sommer. Weil hier Wärmestrahlung abgebildet wird, sind die Randbedingungen während der Aufnahme von entscheidender Bedeutung, ob ein Wärmebild aussagekräftig ist oder nicht. Sonnenlicht z.B. ist strikt zu vermeiden, weshalb der Thermograf auch in der Nacht arbeitet. Thermografische Aufnahmen sollten nur von ausgebildeten Fachleuten durchgeführt werden, damit man als Kunde nicht nur ein buntes Bild von seinem Gebäude erhält, sondern auch wirklich eine echte Entscheidungsgrundlage für etwaige Sanierungen.

 

Sowohl der Energieausweis als auch die Thermografie sind zwar wichtige Werkzeuge bei der Beurteilung eines Gebäudes hinsichtlich dessen Energieeffizienz, jedoch bedarf es in weiterer Folge eines Spezialisten, wenn es um eine erforderliche Sanierung geht.

 

©2009 DI Dr. Michael Vatter, VATTER & PARTNER ZT-GMBH

 

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